Vorlage Bericht zum Einsatz

Datum: 29.12.2009
Beschreibung: schwerer Verkehrsunfall
Art: THL
von: 23:21 Uhr
bis: 03:08 Uhr
eingesetzte Helfer: 25 Offingen gesamt: 34
eingesetzte Feuerwehr/ wehren / Kräfte: Feuerwehr Offingen / Burgau

Grund:
Schwierigste Rettung nachts bei Offingen

Von Georg Schalk

Es war einer der Unfälle, der den Rettungskräften alles abverlangte. Eineinhalb Stunden haben Feuerwehrleute aus Offingen und Burgau in der Nacht zum Mittwoch ein total demoliertes Fahrzeug „scheibchenweise“ zerlegt. Das Auto hatte sich nach einer kurzer Schleuderfahrt regelrecht um einen Baum gewickelt. In dieser Zeit versorgten die Besatzungen von zwei Rettungswagen - eine Besatzung hätte nicht ausgereicht - sowie der Notarzt den lebensgefährlich verletzten Autofahrer. Der 18-Jährige war in seinem Fahrzeug eingeklemmt. „Eine äußerst schwierige Rettung unter Aufbietung allen Equipments“, fasste Reinhold Attenhauser, Einsatzleiter Rettungsdienst, den Einsatz zusammen.

Spiegelglatte Fahrbahn

Dienstagnacht, 23.21 Uhr. Die Staatsstraße 2024 zwischen Remshart und Offingen ist auf etwa 300 Metern spiegelglatt. Ein Auto nähert sich. Am Steuer: ein 18-Jähriger, der nicht weit von der Unfallstelle entfernt wohnt. Sein Wagen kommt auf eisglatter Fahrbahn ins Schleudern, prallt rechts gegen einen Baum. Der junge Mann wird in seinem Wrack eingeklemmt. Das Lenkrad des Autos befindet sich nach dem Aufprall auf der Beifahrerseite.

Ein Großaufgebot rückt an: die Freiwilligen Feuerwehren Offingen, Burgau, Schnuttenbach, der Kreisbrandinspektor, zwei Rettungswagen, Notarzt, die Polizei aus Burgau. Fast 50 Helfer bemühen sich um das Leben des 18-jährigen Autofahrers. Schnell sind auch Angehörige des Verunglückten am Unfallort. Notfallseelsorger Pastoralreferent Joachim Böhm betreut sie.

Mit Hubschrauber ins Klinikum

Nach etwa 90 Minuten Schwerstarbeit gelingt es, den jungen Mann zu befreien. Der Rettungshubschrauber „Christoph“, der inzwischen aus München angefordert wurde, bringt ihn mit schwersten Verletzungen ins Augsburger Zentralklinikum. Auch gestern soll er noch in Lebensgefahr geschwebt haben, hieß es. Die Staatsstraße 2024 war bis gegen 3 Uhr total gesperrt. Polizei und Feuerwehr leiteten um.

Quelle:GZ Zeitung

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